Sohn eines Geigers, besuchte die MSch. Liebing und studierte 1919–24 Violine bei G. Feist an der Wiener MAkad. sowie zwei Jahre bei J. Hubay in Budapest. Ab 1932 bei den Wiener Symphonikern, 1933–37 auch Konzertmeister des Wiener Rundfunkorchesters. 1938–69 Mitglied des Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker, ab den 1950er Jahren auch der Hofmusikkapelle. 1954–71 lehrte R. Violine an der MAkad., ab 1962 lebte er in Perchtoldsdorf.
Ehrungen
- Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich
- Ehrenkreuz der Marktgemeinde Perchtoldsdorf in Gold 1979
Werke
Werke f. V. u.Orch., Kammermusik, Große Suite im alten Stil.
Literatur
- Erhart 2002
- Perchtoldsdorfer Rundschau 7/8 (2001), 9
- [Fs.] Wr. Philharmoniker 1842–1942, 1942 [Statistikteil]
- K. Schenk, Die Wr. Hofmusikkapelle in der ersten Hälfte des 20. Jh.s (1900 bis 1955), 2001, 226
- Mitt. Archiv MUniv. Wien
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
17.2.2022Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rosner, Karl“ (17.2.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00075941 (abgerufen am )
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