Saxophon-Studium an der MHsch. Graz mit Diplom in Klassik und Jazz (1974/75). 1971–74 und seit 1988 Lehrtätigkeit an dieser MHsch./MUniv. Seit 1988 auch Lehrer an der MSch. Schladming. Bereits 1972 Gründung eines eigenen Quartetts (Tone J. Quartet) mit André Jeanquartier (p), E. Oberleitner (b) und J. Preininger (dr). Nach Studien am Berklee College in Boston/USA kehrte er nach Slowenien zurück und wurde Mitglied der RTV Ljubljana Big Band (1974–84). Zahlreiche Tourneen durch ganz Europa, Indien (1980) und durch die damalige Sowjetunion (1985 und 1986). In seiner Stilistik und Spielauffassung zeigt sich J. von John Coltrane inspiriert, mit dem er sich durch technische Perfektion, souveräne Phrasierung und Expressivität verbunden weiß.
Werke
Rundfunk-, LP- und CD-Produktionen (darunter mit Woody Shaw), die seine Vielseitigkeit und sein reiches musikalisches Spektrum, das von Free Jazz über Modalen Jazz, Fusion, New Bop, Blues bis Latin Jazz reicht, zeigen.
Literatur
- pers. Mitt. A. J
Autorin
- Elisabeth Kolleritsch
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Kolleritsch, Art. „Janša, Anton (Tone)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d2f0 (abgerufen am )
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