Illenberger, Franz

* 23.8.1907 Wels/OÖ, † 16.5.1987 Graz

Organist

Begann mit 16 Jahren als Organist (Stadtpfarrkirche Wels) zu wirken, absolvierte die Lehrerbildungsanstalt in Linz und begann hauptberuflich als Lehrer zu arbeiten. Ab 1924 studierte er privat bei J. N. David und 1927–30 am Mozarteum in Salzburg. 1934 übernahm I. von David die Leitung des Welser Bach-Chores. 1938 wurde I. durch H. v. Schmeidel als Lehrer (Orgel, Klavier) an das Konservatorium nach Graz berufen, an dem er auch nach dessen Umwandlung in eine Reichs-HSch. 1939 verblieb (1943–46 kriegsbedingte Unterbrechung). Nach Kriegsende wurde I. Leiter der Orgelklasse des nunmehrigen Steiermärkischen Landeskonservatoriums (heute Univ. für Musik) und Leiter der Kirchenmusikschule der Diözese Graz-Seckau (1963 ao. Prof., 1967 o. Prof., mit 1.10.1972 pensioniert). 1957 (bis 1966) folgte er R. Weis-Ostborn als Domorganist in Graz nach.

Ehrungen

  • Prof.-Titel 1956
  • Musikpreis des Landes Steiermark 1959
  • Ritter des päpstlichen Silvesterordens 1966
  • Österr. Ehrenkreuz 1. Klasse für Wissenschaft und Kunst 1977

Literatur

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Illenberger, Franz“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d287 (abgerufen am )

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