Sein Vater Viktor (1856–1920) war 1893–1920 Bundesobmann des Steirischen Sängerbundes . Er wurde an der Schule des Musikvereins für Steiermark und dann an der Wiener MAkad. ausgebildet und besuchte auch Vorlesungen an der Univ. Wien. Er unterrichtete 1912–15 an der MSch. Duesberg in Wien, gründete 1915 den Wiener Frauenchor und dirigierte an der Gesellschaft der Musikfreunde und 1920/21 den Wiener Schubertbund . Danach wirkte er in Elberfeld/D, Düsseldorf/D, am Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main/D, in Prag und Mainz/D. 1933–38 leitete Sch. den Musikverein für Steiermark und das Konservatorium (Bach-Chor, Einführung der „offenen Singstunden“, 1935–38 Landesmusikdirektor). Weitere Stationen waren Ankara, Salzburg (Prof. am Mozarteum, 1946–48 Chormeister der Liedertafel) und Boston, Massachusetts/USA.
Literatur
- StMl 1962–66
- Riemann 1961
- DBEM 2003
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- F-A 2 (1978)
- Müller-Asow 1929
- MGÖ 3 (1995)
- www.salzburger-liedertafel.at (4/2009)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.4.2009Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schmeidel, Hermann Ritter von“ (30.4.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e100 (abgerufen am )
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