Hofmann, Karl (Charles) Eduard

* 21.3.1792 Dürrhennersdorf/D, † 24.11.1860 Prag

Musiklehrer, Komponist

Sohn eines Schulmeisters, der sein erster Musiklehrer war. 1806 kam er ins Lyzeum nach Löbau/D, wo er auch als „Chorpräfekt“ tätig war. Nach 1810 Schüler von W. J. Tomaschek in Prag. Letzterer vermittelte ihm 1816 eine Musiklehrerstelle in Wien, vermutlich bei Karl Fürst Paar (1773–1819); zumindest erscheint er als „Tonsetzer bey Sr Durchlaucht Fürsten v. Paar“. H. blieb bis 1820 in Wien und kehrte dann nach Prag zurück. Hier waren u. a. E. Hanslick, der ihn als „immer keuchenden und schwitzenden dicken“ Mann bezeichnet, und J. K. Pišek seine Schüler. Wie J. Hoffmann wird auch er mit der Entstehung von L. v. Beethovens Kanon Hoffmann, sei ja kein Hofmann (WoO 180) in Verbindung gebracht.

Werke

Lieder, Trauermarsch, Vater unser; Bearb. von Ouvertüren W. A. Mozarts und C. M. v. Webers f. 2 Kl.e zu 8 Händen; Bearb. von Werken L. v. Beethovens für 2 Kl.e zu 8 Händen (Symphonien Nr. 2, 3 [1848], 5 [1842], 7 [1860]; Fidelio), erschienen bei Simrock, Breitkopf & Härtel und im Eigenverlag?; Klavierschule.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

9.11.2023

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Hofmann, Karl (Charles) Eduard“ (9.11.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003e9626 (abgerufen am )

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