Tochter eines Magistratsbeamten, studierte 1860–63 (schon ab 1857?) am Konservatorium der GdM mit sehr gutem Erfolg Gesang (Nebenfächer: italienische Sprache, Deklamation, Klavier) bei K. Pichler, Maria Andriessen und A. Passy-Cornet. Ihr einziges Engagement führte sie 1863 ans Grazer Theater. Aufgrund ihrer Verbindung mit Erzhzg. Heinrich, einem Neffen von K. Franz II./I., beendete sie 1867 ihre Karriere und übersiedelte nach Bozen, wo das Paar 1868 heiratete. Anschließend lebte sie in Italien, Bayern und der Schweiz, ab 1872 wiederum in Bozen.
Ehrungen
- Silberne Vereinsmedaille der GdM 1863
- Gräfin v. Waideck (bayrischer Adelsstand) 1870
- Frau v. Waideck (österr. Adelsstand) 1872
- Freifrau v. Waideck 1878 (österr. Adelsstand)
Literatur
- K-R 1997
- StMl ²2009
- B. Hamann, Die Habsburger. Ein biographisches Lex. ³1988
- Die Presse 24.2.1863, 3
- Wr. Ztg. 24.2.1863, 15
- Bll. f. Musik, Theater u. Kunst 6.12.1864, 390, 17.7.1866, 227
- Neues Wr. Tagbl. 14.10.1867, 1
- Neues Fremden-Bl. 26.8.1870, 19
- NFP 26.9.1872, 5, 23.10.1872, 4, 28.7.1878, 5
- Wr. Salonbl. 4.12.1875, 1f
- Dt. Volksbl. 1.12.1891, 3f
- Taufbuch 1833–41 der Pfarre Krems-St. Veit, fol. 272
- eigene Recherchen (Jahresberichte des Konservatoriums der GdM)
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
29.11.2017Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Hoffmann (Hofmann v. Waideck), Leopoldine Josepha“ (29.11.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0036dff1 (abgerufen am )
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