Pichler (geb. von Greiner), Karoline (Caroline)

* 7.9.1769 Hernals (Wien XVII), † 9.7.1843 Alservorstadt (Wien IX)

Schriftstellerin und Pianistin

Früh literarisch interessiert, publizierte sie im Alter von 13 Jahren ihr erstes Gedicht. 1796 ehelichte sie Andreas Eugen P. (1764–1837). Nach dem Tod ihrer Eltern führte sie deren Salon weiter, in denen u. a. F. Grillparzer, Lorenz Leopold Haschka, H. J. v. Collin, Clemens Brentano, Ludwig Tieck und auch W. A. Mozart verkehrten. Als begabte Klavierspielerin hatte sie Unterricht von J. A. Steffan, vermutlich aber auch von J. Haydn (auch Gesang) und Mozart, der sie wohl bei einer der musikalischen Veranstaltungen bei ihrem Vater, F. S. v. Greiner, kennen gelernt hat. In ihren späteren literarischen Werken zeigte sie eine Vorliebe für historische und patriotische Stoffe (Einfluss von Joseph v. Hormayr). Sowohl ihr Schwager Anton Andreas P. (* 14.6.1770 Spittelberg [Wien VII], † 24.7.1823 Wien) wie auch dessen FrauElisabeth (geb. Praller, * 27.4.1783 Margareten [Wien V], † 22.10.1865 Wien) und deren SohnFranz (* 31.7.1845 Wien, † 7.12.1927 Wien) waren als erfolgreiche Buchdrucker, Verleger und Buchhändler tätig.

Ehrungen

  • P.gasse (Wien IX)
  • Ehrengrab (Wien XI, Zentralfriedhof)

Schriften

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Pichler (geb. von Greiner), Karoline (Caroline)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd0c (abgerufen am )

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