Schauspielstudium in Berlin. Nach etlichen Theaterengagements und Mitwirkungen bei Filmen und Fernsehproduktionen (ORF, Bayrischer Rundfunk), 1972 Beginn der Regielaufbahn. 1974–79 Oberspielleiter für Schauspiel am Salzburger Landestheater, danach Gastregisseur an zahlreichen deutschen Bühnen (Frankfurt am Main, Bonn, Heidelberg), 1986–2004 Intendant des Salzburger Landestheaters. Danach als freier Regisseur tätig (u. a. Ulm/D, Athen, Laibach, Halle/D). 2008 war H. Geschäftsführer des 83. Bachfestes; 2009–2012 Leiter der Camerata Salzburg und 2011–16 Lehrbeauftragter an der Univ. Mozarteum. Engagement bedeutender Regisseure (u. a. J. Herz, H. Kupfer, Christine Mielitz, Pet Halmen) für Opernproduktionen. Schwerpunkt Tanztheater unter dem Ballettchef Peter Breuer. Nach ersten Arbeiten in den 1980er Jahren war H. selbst ein gesuchter und profilierter Regisseur in der Sparte Musiktheater (u. a. in Neapel, Verona/I, Macerata/I, Laibach, Saarbrücken/D, St. Gallen/CH). Wichtige Inszenierungen in Salzburg waren u. a. La Bohème (1989), Il trovatore (1992), Le nozze di Figaro (1995) und Tosca (2001). Als UA.en hat der Regisseur König Übü (Franz Hummel, 1984) und Mozart in New York (H. Eder, 1991) inszeniert.
Ehrungen
- Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg 1996
- Goldene Ehrenmedaille der Univ. Mozarteum
- Prof.-Titel 2002
- Ehrenmitglied des Salzburger Landestheaters 2012
Literatur
- U. Müller/O. Panagl (Hg.), [Fs.] L. H. 1992
- https://de.wikipedia.org (6/2026)
- www.moz.ac.at (6/2026)
- http://www.camerata.at (3/2012)
Autor
- Oswald Panagl
Letzte inhaltliche Änderung
2.6.2026Empfohlene Zitierweise
Oswald Panagl, Art. „Hochstraate, Lutz“ (2.6.2026), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d197 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

