1952 von B. Paumgartner gegründet; nach dessen Tod 1971 übernahm 1974 Antonio Janigro, 1978–97 S. Végh sowie 1997–2006 Sir Roger Norrington die Leitung. 2007–09 folgte Leonidas Kavakos als künstlerischer Leiter. Die C. a. setzte sich ursprünglich aus Prof.en, Studenten und Absolventen der nunmehrigen Univ. Mozarteum zusammen, unter Végh aus Studenten seiner Meisterklasse; die Bindung an das Mozarteum hat sich seit Véghs Tod weiter gelockert. Die C. a. hat sich als Spezialensemble für Musik des 18. Jh.s durch eine rege Konzerttätigkeit und zahlreiche Tonträger international etabliert.
Ehrungen
- Europäischer Kulturpreis in der Sparte „Kammerorchester“ 1999. ECHO Klassikpreis in der Kategorie Konzerteinspielung des Jahres, 19. Jahrhundert 2009
Literatur
- Salzburger KulturL 1987
- Die Presse 8.1.1997
- Salzburger Nachrichten 8.1.1997
- http://www.camerata.at/ (3/2008)
- www.wikipedia.org (3/2011)
Autor:innen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
15.4.2011Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Camerata Salzburg (vorm. Camerata Academica Salzburg)“ (15.4.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ca99 (abgerufen am )
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