Studierte in Wien u. a. Komposition bei J. Marx und Fr. Schmidt, Orgel bei Franz Schütz sowie Musikwissenschaft bei R. Lach und R. v. Ficker (1929 Dr. phil.). 1925/26 war er als Organist in Asch/Böhmen (Aš/CZ), 1930–37 als Lektor am Musikwissenschaftlichen Institut der Univ. Wien tätig. 1938 wurde H. zum Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft und Musikreferent im Kulturamt der Stadt Wien bestellt, Kriegsdienst und Gefangenschaft beendeten diese Karriere. H. lebte seit 1945 in Bad Aussee. Als Komponist war er von J. S. Bach und H. Schenker beeinflusst. H.s Nachlass befindet sich teils im Archiv der GdM, teils in der Musiksammlung der ÖNB.
Ehrungen
- Joseph Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1953
- Musikförderungspreis der Stadt Graz 1957
Werke
Festlicher Ruf für Militär-Orch. 1942; Kantaten (Der Gefallene 1943, Morgengesang am Schöpfungsfest 1949 [T: Friedrich Gottlieb Klopstock], Hymnus auf die deutsche Sprache für Bariton und Orch. 1966 [T: Josef Weinheber]); Konzerte für V., Kl., Vc., 2 Vc., Cembalo; Kammermusik; Chöre, Lieder.
Schriften
- Die Symmetrie im Aufbau der Orgelpräludien, Diss. Wien 1928
Literatur
- MaÖ 1997
- StMl 1962–66 (mit WV)
- W. Szmolyan in ÖMZ 25/5 (1970), 635
- A. Liess in Die Musik 32 (1939)
- ÖKB (Hg.), Orchesterkatalog zeitgenössischer österr. Komponisten 1976 (WV)
- F-A 1 (1974)
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hochstetter, Armin Caspar“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d196 (abgerufen am )
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