Hellmer, Familie

Bildende Künstler, Schriftsteller und Journalist

Edmund (seit 1912 Ritter von): * 12.11.1850 Wien, † 9.3.1935 Wien. Bildhauer. Studierte an der Akad. der bildenden Künste und im Atelier von Hans Gasser; schuf 1874 die Giebelgruppe für das Ringtheater und verschiedene Denkmäler für Ringstraßenbauten; 1882 o. Prof. der allgemeinen Bildhauerschule an der Akad. der bildenden Künste (1901–22 abwechselnd Rektor und Prorektor); 1897 Gründungsmitglied der Wiener Secession; errichtete 1900 das Goethedenkmal am Opernring, 1904 das Grabdenkmal für H. Wolf am Zentralfriedhof, jenes für N. Dumba und 1921 das J.-Strauß-Denkmal im Wiener Stadtpark; fertigte auch eine Büste von L. v. Beethoven an.

Gedenkstätten

  • Hellmerweg (Wien XIV)

Ehrungen

  • Hofrat
  • Großes Ehrenzeichen der Republik Österreich 1929

Seine Söhne

Edmund: * 28.6.1873 Wien, † 28.11.1950 Wien. Jurist und Schriftsteller. Studierte an der Wiener Univ., danach als Richter tätig; 1911–38 Mitarbeiter der Neuen Freien Presse; mit H. Wolf befreundet, Mitbegründer des Hugo-Wolf-Vereins, 1938–45 Präsident des Goethe-Vereins.

Schriften

Johann Karl: * 29.3.1880 Wien, † 25.2.1950 Graz. Journalist, Beamter. Studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste, daneben germanistische und philosophische Studien, 1918/19 Sekretär im Staatssekretariat für Heerwesen, danach Bildungs- und Kulturreferent der Arbeiterkammer sowie Musikrezensent des Arbeiterwillen in Graz, 1945 wesentlich am Wiederaufbau des Musikvereins für Steiermark beteiligt, Kultur- und Feuilletonredakteur der Neuen Zeit.

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

19.1.2023

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Hellmer, Familie“ (19.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00034c56 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.