G. kam gegen 1770 nach Graz und wurde Geselle beim dortigen Orgelbauer K. Mitterreither. Nach dessen Tod nahm er 1780 die Witwe Regina Mitterreither zur Frau, wodurch er auch in den Besitz der Werkstätte in der Grazer Josefigasse 11 gelangte. Er entwickelte ein großes Schaffen, das sich v. a. auf die Steiermark und das heutige Slowenien erstreckt.
Werke
Straden/St 1780 (6/I); Murau/St 1786 (17/II); Kammern/St 1795 (12/1); Hofkirchen bei Hartberg/St 1803 (9/I). Erhaltene Gehäuse: St. Katharein an der Laming/St 1788; Strallegg/St 1797; Lebring/St 1798; Dechantskirchen/St 1798; Krieglach/St 1799; Kirchberg an der Raab/St 1806; Turnau/St 1807; Schäffern/St 1808.
Literatur
- Eberstaller 1955
- H. Federhofer in Aus Archiv und Chronik 4 (1951), 44
- StMl 1962–66
- H. Heiling in Organa Austriaca 3 (1982)
Autor
- Gottfried Allmer
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Gottfried Allmer, Art. „Greß, Ludwig“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002098e (abgerufen am )
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