Sang seit 1685 in Italien in Opern, war bis zum Tod der Kaiserinwitwe Eleonora im Dezember 1687 Sopranist in ihrer Hofmusik und wurde anschließend in die kaiserliche Hofkapelle aufgenommen, der er bis Mitte 1692 angehörte, obwohl er immer wieder in Italien auftrat, ebenso wie auch danach als begehrter Opernstar, v. a. in Venedig, Modena, wo er beim Herzog bedienstet war, und Rom (vgl. seinen Beinamen).
Literatur
- Knaus 1968/69
- H. Seifert in M. Angerer (Hg.), [Fs.] O. Wessely 1982
- C. Sartori, I libretti italiani a stampa dalle origini al 1800 , 1990–94
- Wien, Hofkammerarchiv, Hofzahlamtsbücher und Hofquartierbücher
Autor
- Herbert Seifert
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Grandis, Francesco (de, genannt Checchino [del Ruspoli])“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020f31 (abgerufen am )
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