Grand Prix der Volksmusik

Länderwettbewerb (Wettbewerb) für den volkstümlichen Schlager;

1986 vom deutschen Musikverleger und Medienmanager Hans R. Beierlein (* 19.4.1929) zur Revitalisierung der stagnierenden volkstümlichen Musik initiiert. Nach regionalen und nationalen Vorausscheidungen wurde die Endausscheidung als Fernseh-Live-Sendung von den Rundfunkorganisationen der teilnehmenden Länder Österreich (ORF), Deutschland (ZDF) und der Schweiz (SF/DRS) ausgetragen, im Jahr 2000 Erweiterung durch Südtirol (Italien, RAI Bozen) und Neugestaltung des Sendeprofils. Für Komponisten, Textautoren und Interpreten bot die Teilnahme an diesem Medienereignis, das von einem Millionenpublikum verfolgt wurde, eine Chance zur Etablierung in der volkstümlichen Musikszene und am Musikmarkt. Aufgrund gesunkener Marktanteile beendete das ZDF 2010 seine Mitwirkung an dem Bewerb, auch in der Schweiz ließ das Seherinteresse stark nach, worauf sich die beteiligten Sendestationen auf die Einstellung des G. P. d. V. einigten.

Literatur

Autorin

  • Sonja Oswald

Letzte inhaltliche Änderung

17.10.2010

Empfohlene Zitierweise

Sonja Oswald, Art. „Grand Prix der Volksmusik“ (17.10.2010), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020978 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.