G. entstammmt einer Familie von Hochseilartisten und wollte ursprünglich Tänzerin werden. Während ihrer Ballettausbildung in München begann sie auch eine Gesangsausbildung. Im Alter von 23 Jahren erstes Engagement am Stadttheater Fürth/D, danach am Stadttheater Plauen/D. Dort entdeckte sie K. Böhm und engagierte sie an die Staatsoper Dresden, wo sie 1936–50 als Ensemblemitglied wirkte, bis sie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine internationale Karriere starten konnte. Es folgten u. a. 1950–70 Engagements an der Wiener Staatsoper, wo sie bereits 1944 als Salome debütiert hatte, und bei den Salzburger Festspielen (UA von Rolf Liebermanns Penelope). Darüber hinaus Auftritte an zahlreichen renommierten Opernhäusernu. a. Metropolitan Opera in New York/USA, Covent Garden in London, Teatro Colón in Buenos Aires). 1970 zog sie sich von der Bühne zurück. In Zusammenarbeit mit C. Krauss und K. Böhm entstanden zahlreiche Platteneinspielungen. Verheiratet mit dem Sänger Theodor Schenk (1907–67), der Ehe entstammte Sohn Theo (* 1942 Dresden).
Gedenkstätten
- Ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Friedhof Ober St. Veit in Wien
- Christel-Goltz-Platz in Mengede/D
Ehrungen
- Kammersängerin 1952
- Österreichisches Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft 1959
- Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper 1967
Literatur
- NGroveD 10 (2001)
- NGroveDO 2 (1992)
- K-R 1997
- Personenlex. Öst. 2001
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 218
- ÖL 1995
- https://de.wikipedia.org/wiki (12/2019)
- https://archiv.wiener-staatsoper.at (12/2019)
- www.friedhoefewien.at (12/2019)
Autorinnen
- Monika Kornberger
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.12.2019Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Goltz, Christel (eig. Christine, verh. Schenk)“ (18.12.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf5f (abgerufen am )
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