Schüler F. Hellmesbergers, spielte zunächst im Symphonieorchester Th. Kretschmanns und unternahm als Solist Konzertreisen. G. lehrte dann an verschiedenen MSch.en in Wien. 1901 wurde er in Wien Mitglied der Hofmusikkapelle, 1902 Kapellmeister an der Votivkirche, 1917 Leiter der MSch. Liebing, 1920 Lehrer (1926 Leiter) der Musiklehranstalt Schubert. Er schrieb auch als Musikreferent für die Wiener Theater- und Fremdenzeitung und die Deutsche Kunst- und Musikzeitung. G. trat als Komponist verschiedenster Gattungen an die Öffentlichkeit, verfasste auch eine Parodie auf Rich. Wagners Walküre.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1926
Werke
Oper Meister Lucas 1891; Operette Buffalmaco 1891; Parodie Walküre nach Rich. Wagner; Kirchenmusik; Orchesterwerke; Kammermusik (s. Abb.); Klavier- u. Orgelwerke; Chöre u. Lieder.
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- ÖBL 2 (1959)
- Weissenbäck 1937
- Kosel 1902
- Eisenberg 1893
- F-A 1 (1936) u. 2 (1974)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
17.2.2022Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Glickh, Rudolf“ (17.2.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf36 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

