Er wurde 1597 als Bürger von Innsbruck aufgenommen, lebte aber schon früher dort. 1592 erhielt er mit seinen vier Brüdern von Erzhzg. Ferdinand II. v. Tirol ein Wappen verliehen. 1594 und 1596 wird G. als „Orgelmacher in der fürstlichen Werkstatt“ bezeichnet; er arbeitete an zahlreichen Innsbrucker Orgeln. Über einem Neubau für das Regelhaus in Innsbruck starb G. an der Pest.
Werke
Bozen, Spitalkirche, 1596–98; Sterzing, Pfarrkirche, 1603/04; Bruneck, Pfarrkirche, 1607/08.
Literatur
- Senn 1954
Autor
- Matthias Reichling
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Matthias Reichling, Art. „Gemelich, Georg“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cedf (abgerufen am )
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