Fux, Vinzenz

* ca. 1606 Weißkirchen/St, † 15.9.1659 Wien

Geistlicher, Musiker, Komponist

Begann vermutlich als Sängerknabe in St. Lambrecht/St, kam 1626 als Stipendiat an die Univ. Wien, wo er spätestens 1631 das Magisterium erwarb. Nach Diensten bei Erzhzg. Leopold Wilhelm an Maria Stiegen (Wien I) (wenigstens ab 1645) wechselte er 1650 als Organist in die Hofkapelle von dessen Stiefmutter, Kaiserinwitwe Eleonora (I.). Wo er nach deren Tod (1655) tätig war, ist unbekannt. F. scheint zu Lebzeiten eine beträchtliche Reputation als Komponist genossen zu haben, die erst später durch die des (mit ihm wohl kaum verwandten) J. J. Fux überdeckt wurde (gelegentlich gab es auch Fehlzuschreibungen).

Werke

über 20 Messen, zahlreiche weitere Kirchen- und einzelne Instrumentalwerke.

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Rudolf Flotzinger

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Rudolf Flotzinger, Art. „Fux, Vinzenz“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000208be (abgerufen am )

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