Spielte bereits früh Orgel in seiner Heimatpfarre St. Othmar unter den Weißgerbern (Wien III) und studierte 1936–39 an der Abteilung für Kirchenmusik der Wiener MAkad. bei J. Lechthaler, K. Walter (Orgel), L. Dité (Klavier als Nebenfach) und E. Tittel (Musikgeschichte). 1939–46 Kriegsdienstleistung und Gefangenschaft, in dieser Zeit auch Betätigung als Leiter einer selbst zusammengestellten Kapelle. 1946/47 Fortsetzung des Studiums und 1947 Reifeprüfung für Orgel, anschließend bis 1963 Chorregent und Organist der Pfarre Breitensee (Wien XIV) sowie ab 1947 auch Orgellehrer an der Kirchenmusikschule der Erzdiözese Wien (Schüler u. a. K. Sprowaker, K. Knotzinger); Pensionierung 1985. 1963–76 war F. Hochamtsorganist an St. Augustin und jahrzehntelang Vertreter des Domorganisten an St. Stephan; weitere Tätigkeit an verschiedenen Wiener Kirchen, u. a. an St. Laurenz am Schottenfeld.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1962
Werke
Klavier- u. Orgelmusik, Kirchenmusik.
Literatur
- SK 52/1 (2005), 24 u. 26, 46/4 (1999), 246, 37/1 (1990), 24, 32/1 (1985), 23, 27/2 (1979/80), 70f, 17/3 (1969/70), 120, 9/4 (1962), 185, 7/4 (1960), 195
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (9/2019)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
22.10.2019Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Frischmann, Maxmilian“ (22.10.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003af9a9 (abgerufen am )
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