Stammte aus einer Druckerfamilie, sein Großvater Philipp [d. Ä.] (* 25.8.1597 Frankfurt a. M., † 15.4.1649 Frankfurt a. M.), gelernter Schriftgießer, kaufte 1642 die Frankfurter Officina Paltheniana, die ab 1653 von seinem Vater Daniel († 16.12.1673) betrieben wurde. In dieser, bis 1693 von seinem Stiefvater Johann Haase geleitet, begann er 1689 zu drucken. Später ließ er auch in Wien drucken. Betrieb außerdem einen Musikalienhandel. 1692 verlegte F. Violinsonaten von I. Albertini, wobei er mit dem neuen Notenstich experimentierte. Sein letztes von über 170 Verlagswerken stammt aus dem Jahr 1696.
Literatur
- Ch. Reske, Die Buchdrucker des 16. u. 17. Jh.s im dt. Sprachgebiet 2007
- Flotzinger 1988
- MGG 7 (1997)
- eigene Recherchen
Autorinnen
- Monika Kornberger
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
7.10.2014Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Monika Kornberger, Art. „Fievet, Philipp“ (7.10.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cd71 (abgerufen am )
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