1670/71 wurde A. vermutlich von Wien aus nach Olmütz bzw. Kremsier zum Fürstbischof K. v. Liechtenstein-Castelcorn empfohlen, kehrte kurz darauf wegen üblen Verhaltens vermutlich wieder nach Wien zurück. Zuletzt (ab 1684?) war er Kammermusiker der Kaiserinwitwe Eleonora II. Eine exakte Zuweisung der z. T. ohne Vornamen unter A. überlieferten Werke (drei zeitgenössische Namensvettern sind bekannt) ist schwierig. Gedruckt wurden erst 1692 die Kaiser Leopold I. gewidmeten Sonatinae XII.
Werke
12 Violin-Solo-Sonaten, Kammermusik.
Literatur
- MGG 1 (1999)
- NGroveD 1 (2001)
- MGÖ 1 (1995)
- H. Seifert in M. Angerer et al. (Hg.), [Fs.] O. Wessely 1982
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Albertini (Albertino), Ignazio“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f68a (abgerufen am )
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