Trat 1793 in die österreichische Armee ein; 1809 Oberst und Generalstabschef von Erzh. Ferdinand d’Este; 1814 Generalmajor; 1815 österreichischer Gesandter in Stockholm, danach in Florenz und Neapel; 1829–39 Botschafter in St. Petersburg; ab 1840 Staats- und Konferenzminister, 1848 Außenminister und kurzzeitig Ministerpräsident; lebte nach seinem Rücktritt in Venedig und Wien, wo er Soireen mit musikalischen Darbietungen und Rezitationen veranstaltete (Salon).
Ehrungen
- Ritter des Ordens vom goldenen Vließ 1852
Schriften
- politische Schriften
- Komödien
Literatur
- Wurzbach 4 (1858)
- ÖBL 1 (1957)
- MGÖ 2 (1995)
- M. Handlos, Studien zum Wiener Konzertleben im Vormärz, Diss. Wien 1985, 90f
- H. Stekl, Österreichs Aristokratie im Vormärz 1973
- C. F. Graf Vitzthum v. Eckstädt, Berlin und Wien in den Jahren 1845–1852, 1886
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Ficquelmont, Karl Ludwig Graf von“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002084f (abgerufen am )
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