Döller, Josef (Pseud. Josef M. Doeller)

* 4.12.1954 Großau bei Raabs an der Thaya/NÖ

Kirchenmusiker

War Sängerknabe im Stift Altenburg unter Leopold Friedl, studierte an der Wiener MHsch. Kirchenmusik und Musikerziehung (Orgel bei M. Radulescu, Chorleitung bei H. Gillesberger und E. Ortner, Aufführungspraxis bei J. Mertin) und sang im Arnold Schönberg Chor. 1979–83 wirkte er als Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben, 1981–84 war er Domorganist und Chorleiter am Dom von Wiener Neustadt sowie Vikariatskantor für das Viertel unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien. 1984–2022 war D. Domkapellmeister in Graz, seit 2009 Präsident der Pueri Cantores Austriae. Darüber hinaus Tätigkeit als Dirigent und Lehrender im In- und Ausland sowie Engagement für zeitgenössische Musik; u.a. initiierte er den Kompositionsauftrag der Gesellschaft der Domchorfreunde an M. Radulescu (Leiden und Tod unseres Herrn und Heilands Jesus Christus) für das Kulturhauptstadtjahr Graz 2003 und leitete die Uraufführung. Er unterrichtet an der MUniv. Graz (Chor- und Orchesterdirigieren, Kirchenmusik).

Ehrungen

  • Josef Krainer-Heimatpreis 2002
  • Univ.-Prof.-Titel 2015
  • Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Graz 2018
  • Ritter des päpstlichen Silvesterordens 2018

Werke

Kirchenmusik, Bearbeitungen.

Literatur

  • SK 62/4 (2015), 278f, 56/2 (2009), 121, 50/1 (2003), 30f, 31/3 (1984), 117, 28/3 (1980/81), 140, 27/4 (1979/80), 179, 66/1 (2019), 59f, 70/1 (2023), 46 u. 70ff
  • www.dommusikgraz.at (1/2016)
  • www.kug.ac.at (1/2016)
  • pers Mitt. (1/2016)
  • www.graz.at (2/2019)

Autor:innen

  • Christian Fastl
  • Christiane Gonzalez Mayoral

Letzte inhaltliche Änderung

13.3.2023

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Christiane Gonzalez Mayoral, Art. „Döller, Josef (Pseud. Josef M. Doeller)“ (13.3.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0033c4a4 (abgerufen am )

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