Sohn des Leinenhändlers Leonhard und der Elisabeth D. Über D.s Ausbildung ist nichts bekannt. Möglicherweise erhielt er eine solche in den Stiften Lambach oder Kremsmünster. Auch über etwaige Anstellungen lässt sich nichts eruieren. Einziges Zeugnis seines Schaffens ist eine im Stift Lambach verwahrte Symphonie in A-Dur (A-LA 135), die im 18. Jh. – vielleicht von Ferdinand Freytag – abgeschrieben wurde.
Werke
Symphonie in A-Dur.
Literatur
- G. Lang, Zur Gesch. und Pflege der Musik in der Benediktiner-Abtei zu Lambach, Diss. Salzburg 1978, 101
- Taufbuch der Pfarre Viechtwang 1698–1720, pag. 191
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
4.2.2022Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Desselbrunner, Sebastian“ (4.2.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003cdd6e (abgerufen am )
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