D. wuchs in Wien auf. Seine musikalische Laufbahn begann er autodidaktisch in den 1970er Jahren als Sänger und Gitarrist, inspiriert durch die damalige Popmusik. 1973 nahm er zusammen mit dem Schauspieler K. Sowinetz seine erste Platte auf (Baronkarl, Texte von Peter Henisch). Es folgten Zusammenarbeiten mit bedeutenden Jazzmusikern wie F. Pauer, diversen Mitgliedern des Vienna Art Orchestra und Musikern der Rockszene. Eine langjährige Kooperation in verschiedensten Projekten, wie z. B. dem Chansonprojekt Wenn ich weine, dann lache ich laut, verbindet ihn bis heute (2025) mit W. Puschnig. Zum Theater, wo er auch als Schauspieler und Regisseur Fuß fasste, kam er durch seine Tätigkeit als Komponist. Seit den frühen 1980er Jahren spielte er an zahlreichen österreichischen Bühnen (u. a. Wiener Volkstheater, Theater der Jugend, Ensemble-Theater), führte Regie und war Mitglied in freien Gruppen. Ende der 1980er Jahre gründete er zusammen mit Willy Höller das Theater im Celeste, mit dem er fünf Produktionen machte, die auch in China, USA, Israel, Deutschland, Italien und weiteren Ländern gezeigt wurden. Mit Texten und Liedern der Zwischenkriegszeit hat er seit 2019 zahlreiche Auftritte gemeinsam mit Benedikta Manzano.
Ehrungen
- mit W. Höller Bühnenpreis des Beirats der Stadt Wien 1991
- mit dem UR-THEATER Nominierung für den Nestroy-Preis für die Produktion Die Erzählung der ganzen Geschichte im Wiener Künstlerhaus 2003
Werke
Alben Baronkarl mit K. Sowinetz 1973, Ganz ohne Schmäh (T: P. Henisch) 1974, Du 2010, Die Poesie der Narrenfreiheit 2016.
Schriften
Literatur
- www.thomasdeclaude.at (7/2025)
- https://de.wikipedia.org (7/2025)
- pers. Mitt. (7/2025)
Abbildungen
Autor
- Emanuel Wenger
Letzte inhaltliche Änderung
23.9.2025Empfohlene Zitierweise
Emanuel Wenger, Art. „Declaude, Thomas“ (23.9.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )
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