In der Folge erweiterte das C. m. W. sein Repertoire ständig und mittlerweile umfasst (2008) es Musik des Barock bis hin zur Tanzmusik des 19. Jh.s. Das Ensemble, das auf Originalinstrumenten aus der Zeit vor und um 1800 spielt (Aufführungspraxis), bemüht sich um die Aufführung selten gespielter Werke der Wiener Klassiker und entdeckt heute vergessene Komponisten, oft unter dem Begriff „Kleinmeister“ subsumiert, neu. Das dabei verwendete, vorwiegend handschriftliche Notenmaterial stammt häufig aus Archiven von Klöstern und anderen Bibliotheken. Das C. m. W., das in den unterschiedlichsten Besetzungen auftritt, konzertiert im In- und Ausland, hinzu kommen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie zahlreiche Tonträgerproduktionen.
Ehrungen
- Mozart-Interpretationspreis Flötenuhr für die GA der Kirchensonaten von W. A. Mozart von der Mozartgemeinde Wien (Mozartgemeinde) und der Stadt Wien
Werke
CDs u. a. Geistliche Musik um 1750, Barockes Festkonzert Sonntagberg 2001, Neujahrskonzert der Briefmarke, Arno Raunig singt Kastratenarien, L’Armonica. Musik mit Glasharmonika, Klingende Schätze aus Schloss Rohrau, Musik aus dem Stiftsarchiv Göttweig, Musik bei den Fürsten Esterházy; CD und DVD 25 Jahre C. m. W. (2007); Einspielungen von Werken der Brüder Haydn, der Familie Mozart, G. J. Werners, J. A. Hasses.
Literatur
- www.concilium.at (4/2008)
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
21.5.2008Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Concilium musicum Wien“ (21.5.2008), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001a2402 (abgerufen am )
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