Studium der Musikwissenschaft an der Univ. Wien. Promotion 1970 (Musikethnologie). Ab 1962 Musikstudium am Konservatorium und an der MHsch. Wien. 1967–75 Gründer und Mitglied des Ensembles Kontraste für neue Musik, 1968–75 wissenschaftlicher Angestellter am Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1975–81 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Vergleichende Musikwissenschaft an der FU Berlin. 1981 Habil. Professur in Göttingen/D. Feldforschungen v. a. in Griechenland und China, aber auch bei den Wiener Volkssängern. Nach seiner Emeritierung 2008–11 Direktor des Phonogrammarchivs. In seinen Kompositionen versuchte er serielle Techniken mit außereuropäischen Strukturprinzipien zu verbinden.
Ehrungen
- Förderungspreis des Landes Niederösterreich 1972
- Förderungspreis für Kammermusik des Landes Salzburg 1975
Werke
vokale und instrumentale Kammermusik, elektronische Musik.
Schriften
- v. a. zur Musik des Balkans und Chinas
- Videodokumentationen
Literatur
- MaÖ 1997
- Goertz 1979
- Personenlex. Öst. 2001
- www.oeaw.ac.at (7/2019)
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
8.8.2019Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Brandl, Rudolf Maria“ (8.8.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f92c (abgerufen am )
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