Biographie

Hier die Lebensbeschreibung von Musikern und Musikerinnen

Sie gehört sowohl zu den Wurzeln als auch besonderen Aufgaben der Musikwissenschaft: vorrangiger Zweck ist die Förderung des (historischen) Verstehens des jeweiligen Werkes. Die B. scheint allerdings wie die Lexikographie in Österreich (verglichen etwa mit Deutschland: Gerber 1790–92 und 1812–14, Koch 1802, Forkels Bach 1802) erst relativ spät eingesetzt zu haben, u. zw. als Ergänzung der Lexika von Gerber (dessen Nachlass übrigens die Wiener Gesellschaft der Musikfreunde erwarb) ab 1817 durch F. S. Kandler, A. Fuchs und schließlich L. v. Köchel (Fux 1872), C. F. Pohl (Haydn ab 1875). Fr. X. Niemetscheks aus anderen Wurzeln gespeister Mozart war zunächst 1797 anonym erschienen und ohne Nachfolge geblieben. Als Sonderform der B. schuf O. E. Deutsch 1914 die Dokumentarbiographie (Schubert, Mozart, Händel).

Literatur

Autor

  • Rudolf Flotzinger

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Rudolf Flotzinger, Art. „Biographie“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f8a3 (abgerufen am )

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