Lebt seit 1977 in Österreich. Ausbildung in Lublin/PL, Warschau und Kattowitz/PL bei Bolesłav Szabelski sowie 1966/67 in Paris bei Nadia Boulanger und an der MHsch. Graz. Seit 1977 Klavierlehrer an der MSch. Bruck an der Mur, ab 2002 Kompositionsunterricht an der MAkad. in Bromberg (Bydgoszcz/PL) und ab 2003 in Krakau. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen. Entwickelte seine Kompositionsmethode anhand der „Theorie der Zentrums-Strukturen“. Aufführungen bei vielen Festspielen: Warschauer Herbst, Muzicki Biennale Zagreb, Festival de Paris, Leningrader Frühling, Encontros Gulbenkian, Helsinki Festival, IGNM-Weltmusikfest, Tsumari Triennale Japan. Zahlreiche Werke entstanden im Auftrag (Steirischer Herbst, Wiener Konzerthausgesellschaft, Alban Berg-Quartett, Hugo Wolf Quartett).
Ehrungen
- Auszeichnung auf der Internationalen Komponisten Tribüne UNESCO in Paris 1981 u. 1996
- Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1986
- Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta 1995
- Anton-Benya-Preis 2000
- Verdienstmedaille für polnische Kultur 2011
Werke
Opern (Im kleinen Herrenhof 1983, Le petit prince 1966, Danton 1968/69); Sinfonia 1957; Requiem 1992; Trigonalia 1994; Kammermusik (4 Streichquartette 1976–94, auch Werke für Akk.), Lieder.
Literatur
- MaÖ 1997 (mit WV)
- Goertz 1989, 1994
- NGrove 2 (2001)
- NGroveDO 1 (1992)
- www.wikipedia.org (12/2011)
Autor
- Piotr Szalsza
Letzte inhaltliche Änderung
15.12.2011Empfohlene Zitierweise
Piotr Szalsza, Art. „Bargielski, Zbigniew“ (15.12.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f7d7 (abgerufen am )
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