Sängerknabe in Salzburg (Schüler von J. F. Hummel und H. Spies), 1900–20 (frühzeitige Pensionierung wegen eines Augenleidens) Volksschullehrer im Bezirk Vöcklabruck und gleichzeitig ab 1900 Mitarbeiter von A. Göllerich bei dessen Forschungen zu A. Bruckner. A. legte die Staatsprüfung für Klavier und Gesang (1910) sowie Orgel (1911) ab und war auch als Musiklehrer tätig. Er wirkte als Chorleiter in Vöcklabruck, wo er einen Frauen-Gesangverein und einen Kirchenmusikverein ins Leben rief. 1938 übersiedelte er nach Bad Ischl. Er zählt neben A. Göllerich und F. Gräflinger zu den wichtigsten Brucknerforschern der ersten Generation. Mitbegründer und und 1927–53 erster Präsident der Internationalen Bruckner-Gesellschaft.
Gedenkstätten
- Gedenktafeln in Vöcklabruck (Stadtplatz 19 u. Jungmairgasse 13)
Ehrungen
- Prof.-Titel 1924
- Österr. Ehrenkreuz f. Kunst u. Wissenschaft 1936
- mehrere Ehrenmitgliedschaften
Schriften
- Zahlreiche Veröffentlichungen zu A. Bruckner (Bruckner 1923, Anton Bruckner als Kirchenmusiker 1927)
Literatur
- BrucknerH 1996
- Czeike 1 (1992)
- F. Zamazal in O. Wessely et al. (Hg.), [Kgr.-Ber.] Bruckner Linz 1994, 1997
- G. E. Schmidt, Ehrenzeichen und Orden im Österreich der Zwischenkriegszeit 1918–1938, 1994
- J. Unfried in SK 15/4 (1968), 188
- E. W. Partsch/F. Zamazal in Anton Bruckner-Lex. online (9/2019)
Abbildungen
Autor:innen
- Christian Fastl
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
19.1.2023Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Auer, Max“ (19.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f76f (abgerufen am )
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