Aspelmayr (versch. Schreibweisen), Franz

get. 2.4.1728 Linz, † 29.7.1786 Wien

Komponist und Geiger

Ausbildung bei seinem Vater. 1759–61 Sekretär des Grafen Morzin in Lukawitz (Lukavice/CZ). Als Nachfolger von Chr. W. Gluck 1761–63 Ballett-Komponist am Kärntnertortheater in Wien. Wirkte 1782 bei der Aufführung von Quartetten J. Haydns mit. Mit L. und W. A. Mozart befreundet. Mitglied der Wiener Tonkünstler-Sozietät. A. war einer der Hauptrepräsentanten des Wiener Instrumentalstils. Seine kompositorische Bedeutung geht auf die musikalische Gestaltung der Choreographien von J. G. Noverre zurück, durch die er zu einem Hauptvertreter der neuen Ballettdramatik wurde.

Werke

Pygmalion (Melodram nach Rousseau, 1772); Ballette (Acis et Galathée 1773); Singspiele (Die Kinder der Natur 1778); 3 Symphonien; Violinkonzerte; 5 Divertimenti, 15 Trios, 6 Quatours concertants, Violinsonaten, Menuette.

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Aspelmayr (versch. Schreibweisen), Franz“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f75e (abgerufen am )

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