A. war vermutlich schon 1766 in Hohenzell (Innviertel) als Schullehrer tätig, sicher aber seit 1771. Er übte das Amt bis zu seinem Tod aus. Zuvor war er Organist in Suben/OÖ. A. kann in der sog. Sonnleithner-Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien als Besitzer von geistlichen Musikalien nachgewiesen werden. Eine in der Oberösterreichischen Landesbibliothek verwahrte Aria de Nativitate (Was sich i, was hör i– A LIb-555) soll ihn zum Komponisten haben. Mit Sicherheit stammt sie jedoch aus seinem Besitz.
Literatur
- W. Deutsch/G. Hofer, Die Volksmusiksammlung der Musikfreunde in Wien (Sonnleithner-Slg.) 1 (1969), 138, 140, 145
- Hohenzell , hg. von der Marktgemeinde Hohenzell 2008, 152
- F. Priller in Heimatgaue 3 (1922)
- eigene Recherchen
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
14.6.2012Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Aspöck, Balthasar“ (14.6.2012), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002b3a17 (abgerufen am )
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