Studium der Medizin und gleichzeitig musikalische Ausbildung. Seit seiner Schulzeit mit A. Schönberg befreundet, dessen Lehrer er auch war. Primgeiger eines Streichquartetts, veranstaltete selbst Hauskonzerte. Praktizierte als Arzt und hielt Vorträge über Musik und Astrologie. 1905–25 im Vorstand des Wiener Volksbildungsvereins und Volksheims (Reorganisation der Sonntagnachmittags-Konzerte, Einrichtung von Unterrichtskursen). 1918–38 künstlerischer Leiter des Konservatoriums des Vereins für volkstümliche Musikpflege. 1938 Emigration nach Großbritannien (Exil). Bruder des Soziologen Max A. (1873–1937).
Schriften
- Die Kritik der reinen Musik 1918 (unveröffentlicht)
- Einführung in die Astrologie als Geheimwissenschaft 1935–37
Literatur
- Slg. ÖBL
- Slg. Moißl
- ÖMZ 4 (1949), 245
- http://www.sternenwelten.at
- C. Nemeth, Franz Schmidt 1957
- W. Gratzer, Zur „wunderlichen Mystik“ Alban Bergs 1993
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Adler, Oskar“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f661 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

