Erster musikalischer Unterricht durch den Organisten Janczy Banyar, kam bereits als Kind nach Wien, wo er im Alter von acht Jahren öffentlich aufgetreten sein soll. Offenbar war A. Privatschüler (Violine) von J. Dont, nach eigenen Angaben auch Studien bei A. Bruckner (Harmonie und Komposition) und E. Hanslick, die bislang jedoch nicht nachgewiesen werden konnten. Ab 1890 Auftritte in und Organisator von Wohltätigkeitskonzerten. Ca. 1894 möglicherweise Lehrtätigkeit in Magdeburg/D. Ab 1898 Inhaber einer eigenen MSch. in Wien, 1903 Gründer des Gremiums der MSch.n Wiens, Bundesrat des Welt- und Sangesbundes. Vorstandsmitglied der Liga zur Erhaltung und Förderung der Musikliteratur.
Ehrungen
- Ehrenpräsident des Gremiums der MSch.n Wiens
- Silbernes Verdienstzeichen 1933
Werke
Lieder; Skalen- und Akkord-Studien im Quintenzirkel für die Violine (mind. 9 Bde., Universal Edition).
Schriften
- Hg. (gem. m. Géza Horváth)Taschenbuch der modernen Klavier- und Violin-Literatur 1906?
- musikpädagogische Schriften
Literatur
- Müller-Asow 1929
- E. Mann et al. (Hg.), Deutschlands, Österreich-Ungarns und der Schweiz Musiker in Wort und Bild 1 (1909/10)
- Ehrenbuch des Österr. Verdienstordens 1 (1936), 271
- Kosel 1902
- FA 1936 u. 2 (1978)
- Kürschner 1954 [Totenliste]
- Österr. Musiker-Ztg. 6 (1898), 103
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
2.4.2014Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Adler, Max“ (2.4.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f660 (abgerufen am )
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