Ausbildung in Chrudim (CZ), Brünn, Olmütz und an der Univ. in Wien (Dr. iur. 1795). Prof. der politischen Wissenschaften und der Gesetzeskunde bei der k. k. Arcieren-Leibgarde (galizische Abteilung) in Wien, Lehrtätigkeit auch an der k. k. theresianischen Ritterakad.; 1804 Supplent, 1810 o. Prof. für Statistik an der Wiener Univ. Mitbegründer der Wiener Literatur-Zeitung. Z. war ein Förderer der Musik und veranstaltete in seinem Heim Hauskonzerte. 1813–24 war er Mitglied des leitenden Ausschusses der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und zählte damit zu ihren frühesten Förderern.
Schriften
- juristische u. ökonomische Schriften
Literatur
- Wurzbach 60 (1891)
- R. v. Perger/R. Hirschfeld, Gesch. der Ges. der Musikfreunde in Wien 1912, 8, 33 u. 282
- MGÖ 2 (1995)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Zizius, Johann Nepomuk“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e7bc (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

