Studierte an der Akad. der Tonkunst in München (Klavier und Kapellmeisterschule) sowie an der Univ. Innsbruck (Musikwissenschaft bei R. v. Ficker; Dr. 1925). Z. lehrte zunächst 1927–40 an der Innsbrucker MSch., ab 1948 war er Privatdozent und Assistent W. Fischers am Institut für Musikwissenschaft der Univ. Innsbruck, wo er 1959–70 selbst Prof. war. Sein Nachfolger wurde W. Salmen.
Schriften
- Die ein- u. zweistimmigen Kirchengesänge des Codex 457 der UB Innsbruck aus der Karthause Schnals,Diss. Innsbruck 1925
- Zur Entwicklung der Melodik von Bach bis Mozart 1936
- Die Harmonik Monteverdis u. seiner Zeit 1951
- Musik- und Textform in Opernarien Mozarts in MozartJb 1953
- Zur Entwicklung der Rhythmik u. Textbehandlung in der Chanson von ca. 1470 bis ca. 1530, 1954
- Tonalität u. Melodieführung in den Klauseln der Troubadours- u. Trouvèreslieder 1958
- Chromatische Harmonik bei Brahms u. Reger in StMw 27 (1966)
Literatur
- Riemann 1961 u. 1975
- ÖMZ 25 (1970), 714
- F-A 2 (1978)
- Kürschner 1954
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Zingerle, Hans von“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e7b2 (abgerufen am )
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