War Sängerknabe an St. Stephan und studierte ab 1917 an der Wiener MAkad., wo er u. a. Schüler von J. Marx und Fr. Schmidt war. Ab 1923 trat Z. als Pianist und Kapellmeister in Wiener Theatern und Kabaretts hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er im Radio mit der Sendung Was gibt es Neues (mit H. Conrads) erfolgreich, ab 1957 auch im Fernsehen. 1953 wurde er weiters Hauskomponist des Theaters in der Josefstadt sowie der Kammerspiele und des Kleinen Theaters im Wiener Konzerthaus. Als Klavierbegleiter war er viel gefragt (z. B. E. Ott).
Gedenkstätten
- Ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Friedhof Hietzing (Wien XIII, s. Abb.)
Ehrungen
- Prof.-Titel
- Silbernes Ehrenzeichen des Landes Wien 1971
- Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst 1971
Werke
Tanzmusik, Wienerlieder (Ich bin in mein Wien so verliebt), Schlager (Mach nicht so traurige Augen, Mir kommen Tränen); Musik f. Hör- u. Lustspiele, Operetten, Filmmusik.
Literatur
- Czeike 5 (1997)
- Lang 1974 u. 1986
- Ackerl/Weissensteiner 1992
- Kurier u. Die Presse 29.12.1978
- ÖMZ 33 (1978), 98 u. 34 (1979), 108
- Hauenstein 1976 u. 1979
- Personenlex. Öst. 2001
- WStLA (Biographische Slg.). – Nachlass Wienbibliothek
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
26.7.2017Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Zelibor, Gustav“ (26.7.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e793 (abgerufen am )
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