Nach Musikunterricht in Mondsee ging er 1780 nach Stockerau/NÖ und 1784 nach Wien, wo er als Hofmeister Unterricht gab. 1790 wurde er Korrepetitor am Linzer Theater (unter F. X. Glöggl). P. M. Stadler regte ihn zum Studium des Kontrapunkts an. Später wurde Z. Theaterkapellmeister in Brünn und 1801 Musiklehrer und Klaviermacher in Graz. Ab 1806 war er als Musikpädagoge in Wien tätig.
Werke
Opern (Schecheristani; Die Huldigung 1803; Heinz von Stein); Klavierwerke, Orchesterwerke, Kammermusik; Messen, Chöre, Lieder.
Literatur
- MGG 14 (1968)
- Wurzbach 59 (1890)
- StMl 1962–66
- GerberNTL 4 (1813/14)
- Taufbuch der Pfarre Mondsee 1747-68, pag. 424
- Sterbebuch der Pfarre Wieden (Wien IV) 1824–31, fol. 315
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
11.4.2019Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Zapf, Johann“ (11.4.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001301de (abgerufen am )
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