Ausbildung in Wien u. a. bei Engelbert Lax und F. Dengler. 1936 wurde er 1. Trompeter des Orchesters der Wiener Staatsoper, 1939 Mitglied der Wiener Philharmoniker (1952–69 auch deren Geschäftsführer, der leider für die Vernichtung zahlreicher Tonaufnahmen der Philharmoniker beim Sender Rot-Weiß-Rot verantwortlich war), mit diesen sowie als Solist Auftritte u. a. bei den Salzburger Festspielen . 1954 zum Prof. an die Wr. MAkad./MHsch. berufen. W. gründete 1969 den Carinthischen Sommer und leitete dieses Festival bis zu seinem Tod. Als Trompetensolist mit zahlreichen Einspielungen schon in den 1950er Jahren setzte er sich neben Werken J. Haydns besonders für die Musik des Barock ein. Zahlreiche Komponisten widmeten ihm Werke (R. Strauss, Th. Berger, K. Pilss, A. Uhl, F. Wildgans).
Gedenkstätten
- Helmut-Wobisch-Weg (Bodensdorf/K)
- Helmut Wobisch-Gedächtniswettbewerb f. Tompeter
Literatur
- NGroveD 27 (2001)
- Hellsberg 1992
- Personenlex. Öst. 2001
- Nachruf in ÖMZ 35 (1980), 157 u. 243
- F. Endler in Die Presse 22.2.1980
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Wobisch, Helmut“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e728 (abgerufen am )
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