Legte 1762 im Stift Melk die Profess ab, empfing dort 1767 die Priesterweihe und war Prof. für Rhetorik, Philosophie und Theologie. Er war 13 Jahre Pfarrer in Rohrendorf/NÖ und kehrte 1791 nach Melk zurück. Er verfasste Tragödien und Singspiele (Applausus musicus) bzw. Komödien, die u. a. von M. Paradeiser vertont wurden.
Werke
Singgedicht (gem. m. Engelbert Müller u. B. Schuster, M: Paradeiser) 1765; Hirten Gedicht, Seladon (dt. Fassung von Ecloga Seladon, M: Paradeiser) 1772; Tragödien (Der wahre Heldenmuth 1771).
Literatur
- Catalogus Benedictinorum Mellicensium, A-M Cod. 493, 89 v
- Scriptores Ordinis S. Benedicti qui 1750–1880 fuerunt in Imperio Austriaco-Hungarico 1881, 514
- Freeman 1989
- MGÖ 2 (1995)
- Mitt. Stiftsbibliothek Melk
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Winnerl, P. Gilbert OSB“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e710 (abgerufen am )
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