Studierte Chemie und Physik an der Univ. Wien (Mag. rer. nat., Dr. phil. 1973) sowie Flöte am Konservatorium der Stadt Wien; weitere Musikinstrumente (Klarinette, Saxophon, Percussion) erlernte er autodidakt. Nach einer Tätigkeit als Hochschulassistent unterrichtete W. ab 1980 am Technologischen Gewerbemuseum in Wien und beschäftigte sich nebenbei mit dem Musikinstrumentenbau (Schwerpunkt: Musikelektronik, Bau einer elektroakustischen Trompete). Ab Mitte der 1960er trat er als Jazzmusiker (Spontan Music Trio, M. W. Quartett, Swinging W., Mojo Blues Band, Hannes Jaric Trio) auf, wobei seine Kompositionen dem avantgardistischen Jazz zuzurechnen sind. Daneben Tätigkeiten als Alleinunterhalter, Zauberer und Maler.
Ehrungen
- Sonderpreis der Ars electronica 1982 (f. elektroakustische Trp.)
Werke
Kybernetische Hochzeit (musikalisches Zauberspiel von Lotte Ingrisch), Filmmusik Der Fall Harrer, Jazzkompositionen.
Literatur
- Who is who in Öst. 1987/88 u. 1997
- A. Melhardt, Swing that Music 2002
- Lang 1986
- www.sra.at (3/2006)
- www.jazzinaustria.at (3/2006)
- www.wichtl.at (1/2015)
- www.friedhoefewien.at (1/2015)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
13.1.2015Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wichtl, Martin Hans Rudolf“ (13.1.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e6b0 (abgerufen am )
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