Besuchte die Mittelschule in Wien und betrieb hier musikalische Studien bei Franz Steinbauer (1908–11), J. B. Foerster (1914–17) und L. Reichwein (1916/17). 1912 absolvierte er die Lehrerbildungsanstalt und arbeitete in der Folge als Lehrer. Ab 1918 war W. auch als Musikreferent bei verschiedenen Zeitungen (Fremdenblatt Wien, Deutsches Volksblatt, Österreichische Sonntagszeitung, Deutsch-Österreichische Tageszeitung, Österreichische Gewerbezeitung) tätig, 1925/26 versah er den Chefredakteursposten beim Musikboten. Von 21. März bis 5. Mai 1938 Vizepräsident der AKM.
Werke
Opern (Hexe Gerd 1916, Peter Larsen 1918), 4 Intermezzi f. kleines Orch., Kammermusik, Klaviermusik, (Orchester-)Lieder, Frauen- u. Männerchöre
Schriften
- Von den Grundlagen des musikalischen Schaffens in Der getreue Eckart 7 (1929/30)
Literatur
- Erhart 1998
- Müller-Asow 1929
- F. J. Ewens, Lex. des dt. Chorwesens 1954
- F-A 1936
- E. Werba in ÖMZ 10 (1955)
- C. M. Gruber, Opern-Uraufführungen 3 (1978)
- H. Krones in 100 Jahre AKM 1997
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
16.10.2018Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wetchy, Othmar“ (16.10.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001301f8 (abgerufen am )
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