Sängerknabe im Stift Herzogenburg und studierte bis 1941 an der Kirchenmusikabteilung der Wiener MAkad. bei Fr. Kosch. Nach der Priesterweihe 1932 war er Kaplan in Perchtoldsdorf und Wien sowie Präfekt in Hollabrunn/NÖ. 1938 wurde W. Domkaplan an St. Stephan in Wien, 1941 Domprediger und 1946 Domkapellmeister (bis 1983). Als solcher war er wesentlich am Wiederaufbau der Kirchenmusik nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt
Ehrungen
- Prof.-Titel 1954
- Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber 1979
Schriften
- Aufsätze über Kirchenmusik u. a. in SK.
Literatur
- SK 14 (1966), 119, 16 (1968), 24, 26 (1978/79), 24, 27 (1979/80), 24, 30 (1983), 119
- W. Schuster in Pfarrbl. Dompfarre St. Stephan (September 2003)
- P. Planyavsky, Gerettet vom Stephansdom 2007
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
11.8.2007Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Wesely, Anton“ (11.8.2007), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0009fee1 (abgerufen am )
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