Besuchte das Gymnasium in Lienz und Schwaz, anschließend studierte er Theologie in Innsbruck; Priesterweihe 1957. Nach Kaplansjahren in Steinach am Brenner/T Musikstudien in Innsbruck (bei K. Koch) und am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom (Orgel, Komposition, Dirigieren, Musikwissenschaft; Dr. 1964). 1964 zurück in Tirol, hier 1964–72 erster Domkapellmeister und erster Kirchenmusikreferent der neu geschaffenen Diözese Innsbruck-Feldkirch. Daneben Prof. am Innsbrucker Konservatorium und an einem Gymnasium (Religion). Seit 1972 halbseitig gelähmt, widmete sich W. in der Folge v. a. musikwissenschaftlichen Studien (vorwiegend zu G. F. Sances) und ab 1983 seiner Tätigkeit am Diözesangericht, wo er 30 Jahre wirkte. 1979 Gründer und in der Folge wissenschaftlicher Leiter des Spezialensembles für Alte Musik Cappella Oenipontana.
Ehrungen
- Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse der Republik Österreich
- Prof.-Titel
- Verdienstkreuz des Landes Tirol
- Ehrenzeichen f. Kunst u. Kultur der Stadt Innsbruck 1982
- Ehrenring der Gemeinde Tristach 2002
- Monsignore 1986
Schriften
- Giovanni Felice Sances: ca. 1600–1679. Biographisch-bibliographische Untersuchung und Studie über sein Motettenwerk 1965, Diss. Rom 1964
- Domkapellmeister P. W. u. der Domchor St. Jakob 1964–1972, 1999
- Beiträge in der SK
- Hg. v. Werken von G. F. Sances
Literatur
- SK 12/1 (1964/65), 36, 20/2 (1972/73), 100, 29/3 (1981/82), 139f, 29/5 (1981/82), 237 u. 256f, 39/2 (1992), 93, 47/1 (2000), 50, 63 (2016), 273f
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
13.4.2017Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Webhofer, Peter“ (13.4.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00358463 (abgerufen am )
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