Warscher, Emmerich Johannes

* 20.1.1907 Taborsko/Kroatien-Slawonien (HR), † 6.12.1981 St. Florian/OÖ (begr. Weitersfelden/OÖ)

Kirchenmusiker, Lehrer

Der Sohn des Bergbauingenieurs Adolf und der Karoline, geb. Gruber, absolvierte eine Lehrer- und Musikausbildung (Orgel, Violine) am Marianum in Freistadt. 1931 wurde er als provisorischer Lehrer an der privaten Knaben-Volks- und Hauptschule in Freistadt zum Schulleiter in Hollerberg/OÖ ernannt; später unterrichtete er bis 1936 in Weitersfelden. Im selben Jahr begann er seinen Schuldienst in St. Florian, im Jahr darauf wurde er Musiklehrer im Stift und war Vertreter des Regens chori, Musikdirektors sowie Stiftsorganisten und wirkte zudem als Sänger. Am Stiftsgymnasium sowie an der Brucknerschule unterrichtete er Violine und leitete hier u. a. das Schulorchester. Mit 1.6.1939 wurde er Stiftsorganist. Im Zweiten Weltkrieg (wohl 1941) zu den Gebirgsjägern eingezogen, war er 1945–59 Regens chori an St. Florian, unterrichtete die Sängerknaben in Violine, Gehörbildung, Rhythmik und Harmonielehre sowie zumindest 1945 auch als Volksschullehrer. 1965 übernahm er bis zur Pensionierung die Leitung der Volksschule St. Florian. Gewürdigt wurde seine effiziente, musikalisch fundierte Probenarbeit sowie das Erreichen eines geschlossenen Chorklangs bei Kinderchören.

Werke

kleine Kirchenmusikwerke.

Literatur

Autorin

  • Bettina Graf

Letzte inhaltliche Änderung

4.11.2022

Empfohlene Zitierweise

Bettina Graf, Art. „Warscher, Emmerich Johannes“ (4.11.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003dc973 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.