Studium an der MHsch. Wien (Komposition bei K. Schiske und A. Uhl, Dirigieren bei H. Swarowsky, Schlaginstrumente bei Richard Hochrainer; Diplom 1970, Mag. art. 1991) und an der Univ. Wien (Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaft; Promotion 1993). 1968–76 war er Mitglied des Wiener Staatsopernorchesters ; 1970 erhielt er an der MHsch./Muniv. Wien einen Lehrauftrag für Kompositionspraktikum und für Schlaginstrumente (1979 ao., 1984 o. HSch.-Prof., heute [2006] als Univ.-Prof. am Leonard Bernstein Institut für Blas- und Schlaginstrumente der MUniv.). 1976 gründete und leitete er das ensemble synthese. Er dirigierte u. a. das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester , die Radio-Symphonieorchester in Wien und Sofia, das Symphonieorchester Würzburg, das Wiener Pro-Arte-Orchester. Als Komponist und Interpret will er Zwölftontechnik, Klangflächen und Rhythmik, „Ordnung (These) und Zufall (Antithese) als Gemeinsamkeit in der Interpretation (Synthese)“ vereinen.
Werke
Orchesterwerke (Idiom 1980; Gedanken 1981; Ein Fragment an sich – Con malinconia 1994); Kammermusik; Klaviermusik; Werke f. Vibraphon, Marimbaphon, Xylorimba u. Glockenspiel; Lieder. Hg.: Xylophon- u. Vibraphon-Schule.
Schriften
Literatur
- MaÖ 1997
- MGÖ 3 (1995)
- eigene Recherchen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Veigl, Walter“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e57a (abgerufen am )
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