War Schülerin von J. C. Selliers und F. Hilverding, in dessen Ballett Amor und Psyche sie 1734 am Kärntnertortheater debütierte. Auf Wunsch K.in Maria Theresias [I] nannte sie sich in der Folge „Miss Violette“. 1744 kam sie nach London, wo sie u. a. am 4.3.1746 in der UA von Ch. W. Glucks Artamene auftrat, sich jedoch bereits ein Jahr später von der Bühne zurückzog. Danach war sie bis zu ihrer Heirat (1749) mit dem Schauspieler David Garrick (1716–79) Gesellschaftsdame bei einer Tochter Lord Burlingtons. Ihr Bruder Ferdinand (1720–89) war ebenfalls Tänzer.
Literatur
- Raab 1994
- Schneider 1985
- F. Derra de Moroda in Dancing Times Juni 1967
- D. Garrick, The Letters, hg. v. D. M. Little/G. M. Kahrl 1906
- D. Geyer, Maske und Pirouette. Roman einer Tänzerin im Reifrock 1947
- Kosch 1 (1953) [Garrick]
Autor:innen
- Gunhild Oberzaucher-Schüller
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Gunhild Oberzaucher-Schüller, Art. „Veigel (Veigl, Faigl, Faigel, Weigl, Weigel; Pseud. Violette), Eva Maria (Maria Eva)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e575 (abgerufen am )
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