Studium an den MHsch. Wien, London und Salzburg. Prägende Lehrer ihrer Orgelausbildung waren M. Radulescu und A. Forer, Meisterkurse bei A. Heiller, Marie-Claire Alain und Harald Vogel. Seit 1979 lehrt sie (1988 Prof.in) Orgel an der jetzigen MUniv. Mozarteum in Salzburg. Solokonzerte, Auftritte mit Orchester, zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Gastorganistin an der Wiener Augustinerkirche. Seit 1984 künstlerische Leiterin des Internationalen Orgelfestes Stift Zwettl und der Orgel-Akademie Stift Zwettl. International als Jurorin bei Orgel-Wettbewerben tätig. Verheiratet mit Wolfgang Bigenzahn (Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Stimm- und Sprachstörungen; Leiter der Klinischen Abteilung Phoniatrie-Logopädie; Univ.-Prof. HNO Wien), der an der Organisation des Zwettler Orgelfestes beteiligt ist.
Ehrungen
- 1. Preise beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig/D 1976 u. beim Anton-Bruckner-Orgelwettbewerb in Linz 1978
- Lilli Lehmann-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg
- Dt. Schallplattenpreis
- Diapason Award 1999
- Mozart-Interpretationspreis Wiener Flötenuhr
- Silbernes Ehrenzeichen f. Verdienste um das Land Niederösterreich 1998
- Goldenes Ehrenzeichen f. Verdienste um das Land Niederösterreich 2008
Literatur
- MGÖ 3 (1995)
- Die Presse 17.10.2008, 12
- www.elisabeth-ullmann.at (4/2006)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2006Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Ullmann, Elisabeth“ (30.6.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e53a (abgerufen am )
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