Private Gesangsausbildung bei E. Radó und F. Grossmann sowie 1947–52 an der Wiener MAkad. (bei H. Gallos, H. Marischka [Operette] und J. Witt). Debütierte 1952 am Stadttheater von Leoben, 1952/53 am Grazer Opernhaus engagiert, 1953/54 am Stadttheater von Luzern/CH, 1954–56 am Stadttheater von Oberhausen/D, 1956–58 am Opernhaus von Wuppertal/D. Bis 1995 Mitglied der Staatsoper von München. Der v. a. als Wagner-Interpret geschätzte Sänger gastierte u. a. an der Wiener Staatsoper (u. a. als Parsifal sowie als Tambourmajor in Alban Bergs Wozzeck), an der Volksoper Wien (Gringoire in Fr. Schmidts Notre Dame), in Stuttgart/D, San Francisco/USA, Buenos Aires, Paris, London, Brüssel und Stockholm und trat bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen (u. a. Florestan im Fidelio) auf. 1976 sang er am Landestheater von Linz in der UA der Oper Der Aufstand von H. Eder. Ab 1981 war er Prof. am Konservatorium der Stadt Wien.
Ehrungen
- bayerischer Kammersänger 1962
Literatur
- K-R 1997 u. 2002
- Kosch 5 (2004)
- Riemann 1975
- InterpretenL 1992
- Czeike 6 (2004)
- Ackerl/Weissensteiner 1992
- Personenlex. Öst. 2001
- Die Presse 23.5.2001
- Int. Who’s who in Music 1980
- Baker 1984
- F-A 2 (1978)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Uhl, Fritz (eig. Friedrich Ludwig)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e533 (abgerufen am )
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