Erhielt seine Ausbildung in München an der Akad. der Tonkunst bei A. Bahr- Mildenburg und Eugen Robert Weiß. 1920 debütierte er am Münchener Nationaltheater. Es folgten Engagements in Stettin (Szczecin/P; 1923/24), Breslau (Wrocław/PL; 1924–27), Karlsruhe/D (1927–29), Dortmund/D (1928/29), Köln/D (1929–34) und Braunschweig/D (1924–38). 1937 wurde er von B. Walter an die Wiener Staatsoper geholt, der er 1938–69 als Mitglied angehörte. 1942 gab er hier sein Regiedebüt, 1945 wurde er Oberregisseur. Ab 1942 sang W. bei den Salzburger Festspielen , wo er 1947 den Robespierre in der UA von G. v. Einems Dantons Tod kreierte. 1955 wurde er 1. Regisseur der Staatsoper und Leiter des Opernstudios, 1943–72 unterrichtete er operndramatische Darstellung an der Wiener MAkad. Gastspielreisen durch Europa, die USA, Südamerika und Asien.
Ehrungen
- Prof.-Titel
- Kammersänger
- Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse 1966
- Ehrenmitglied der Wr. Staatsoper 1971
- Mozartmedaille der Stadt Wien
Literatur
- K-R 1997
- Riemann 1961 u. 1975
- Czeike 5 (1997)
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 155
- Who is who in Öst. 1979
- F-A 2 (1978)
- Die Presse 4.1.1994
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Witt, Josef“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e724 (abgerufen am )
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